Semesterstart: Praktische Checkliste

Das neue, vielleicht sogar dein erstes Semester an der Uni oder FH steht kurz vor der Tür? Mit unserer praktischen Checkliste startest du optimal ins Studienjahr.

Das erste Semester an einer neuen Uni oder FH kann ganz schön anstrengend sein. Vorab ist nämlich einiges zu tun – von der Auswahl der Studienrichtung bis hin zur Wohnungssuche. Die ersten Wochen vor Semesterstart stellen aber auch für bereits Studierende mitunter eine Herausforderung dar. Denn anders als in der Schule wird an der Uni viel Eigenverantwortung verlangt. Deinen Stundenplan erstellst du schließlich selbst. Bei der Fülle an Lehrveranstaltungen verliert man allerdings leicht den Überblick. Was also tun?

1. Überblick dank Wochenplan

Ordnung ins Lehrveranstaltungschaos bringt ein detaillierter Wochen- bzw. Stundenplan. Mittlerweile gibt es viele Apps, die dich dabei unterstützen. Checke zudem alle Anmeldefristen und Prüfungstermine, damit du nichts Wichtiges verpasst.

2. Klärende Fragen vor Semesterstart

Damit du zu Beginn des neuen Semesters an der Uni oder FH nichts vergisst, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Hat sich beim Studienplan etwas geändert?
  • Wie sieht der von deiner Studienrichtung empfohlene Studienverlauf aus?
  • Kennst du das aktuelle Vorlesungsverzeichnis? Wann und wo werden deine Lehrveranstaltungen angeboten? Gibt es welche, die du besuchen musst?
  • Wo und wie meldest du dich dafür an?

Solltest du einmal nicht mehr weiter wissen, gibt es viele Hilfsangebote, insbesondere für Erstsemestrige – von der Erstsemestrigenberatung bis zu Informationsveranstaltungen der jeweiligen Studienrichtung. Erkunde dich rechtzeitig vor Studienbeginn danach! Checke auch den Leitfaden für angehende Studierende mit vielerlei nützlichen Informationen – von der Studienwahl bis hin zu wichtigen Versicherungen.

3. Mobilität, Mensa und USI

Das Geld ist bei vielen Studierenden knapp. Ein eigenes Auto ist daher Fehlanzeige. Nutze daher das günstige Semesterticket für Bahn, Bus oder Bim. Solltest du zur Uni pendeln, kannst du einen Pendlerzuschuss beantragen. Lernen macht hungrig. Erkunde dich bei deinen Freunden nach günstigen Lokalen oder besorge dir eine Mensakarte bei der ÖH. Du hast genug gelernt und brauchst unbedingt eine Pause? Ausgleich verschaffen die zahlreichen Kurse der Universitätssportinstitute, kurz USI. Wühle dich durch das breite Angebot an deinem Studienort. Weil einige Kurse sehr beliebt sind, solltest du dich rechtzeitig anmelden!

4. Wohnen: WG oder Studentenheim?

Du hast genug von Hotel Mama und ziehst bei den Eltern aus? Dann brauchst du natürlich auch ein Dach über den Kopf und stehst vor der schwierigen Frage, wie du während des Studiums wohnen willst. WG, eigene Wohnung oder Studentenheim – jede Wohnform hat natürlich Vor- und Nachteile. Die teuerste und aufwendigste Lösung ist eine eigene Wohnung. Klarer Vorteil aber: Du genießt viel Privatsphäre. Eine Wohngemeinschaft hingegen macht richtig Spaß und ist im Vergleich zur eigenen Wohnung billiger. Ruhe ist hier allerdings oft Mangelware. Fixpreise, Toplagen und kostenlose Serviceleistungen wie Wellnesslandschaft oder regelmäßige Zimmerreinigung – es spricht viel für ein Studentenheim. Wie auch immer du dich entscheidest: Überlege genau, was dir wirklich wichtig ist, und suche rechtzeitig vor Studienstart eine Unterkunft!

5. Finanzcheck: alle Kosten im Blick

Wenn etwas bei Studierenden knapp ist, ist das zumeist Geld. Erstelle dir deshalb einen Finanzplan, der laufende Ausgaben und Einnahmen auflistet. So verlierst du nicht die Übersicht. Eine wichtige Einnahmequelle für viele sind Beihilfen, Stipendien oder Förderungen. Alle Infos dazu haben wir in unserem Beitrag zur „Studienfinanzierung“ für dich zusammengefasst.

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