Richtig zitieren für Studenten: Alle Infos zu Zitierstilen & Quellenangaben im Überblick

Verfasst von: Kerstin Lakits, 19.10.2023

Die erste Proseminararbeit oder Seminararbeit rollt auf dich zu. Vielleicht arbeitest du auch schon an deiner Bachelor- oder Masterarbeit. Egal, welche wissenschaftliche Arbeit du verfasst, das Zitieren ist überall ein essentieller Teil davon und ist das Kernstück des wissenschaftlichen Arbeitens. Korrektes Zitieren ist das A und O! Manchmal können die verschiedenen Richtlinien verwirrend sein, darum haben wir hier einen Leitfaden, der ein bisschen Licht ins Zitier-Dunkel bringen soll. So zitierst du immer richtig!

Was ist ein Zitat und warum ist richtiges Zitieren so wichtig?

Ein Zitat ist eine wörtliche bzw. inhaltliche Übernahme aus einem anderen Text und verweist auf diese externe Textquelle. Im Grunde bedeutet das, dass du jede Überlegung, jede Theorie und jede Aussage, die nicht von dir selbst stammt, als Zitat kennzeichnen musst. In wissenschaftlichen Arbeiten ist das Zitieren wichtig, damit deine Leserschaft deine Gedankengänge nachvollziehen kann und gegebenenfalls die verwendeten Quellen finden und lesen kann.

Arten von Quellen: Bücher, Internetquellen & Co.

Es gibt viele verschiedene Arten von Quellen und wie du richtig zitierst, hängt stark davon ab, um welche Quelle es sich handelt. Darum zeigen wir dir hier ein paar Quellen, die häufig für Zitate verwendet werden.

Eine Monografie ist ein wissenschaftliches Einzelwerk. Sprich es gibt ein Buch zu einem Thema.

Ein Sammelband ist eine Kollaboration mehrerer Wissenschaftler, die zu einem Überthema Artikel verfassen. Meistens gibt es ein bis zwei Herausgeber unter deren Namen das Werk erscheint.

Eine Fachzeitschrift ist eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift, in der Wissenschaftler eines Faches Studien, Untersuchungen und Artikel veröffentlichen.

Internetquellen sind keine eigene Art von Quellen und sind in wissenschaftlichen Arbeiten nicht gerne gesehen. Wenn du eine der oben genannten Quellen im Internet findest, ist das in Ordnung, da du den Zitierstil für dieses Werk verwendest und dann den Internet-Hyperlink anhängst.

Zitat-Typen: Über direkte und indirekte Zitate

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Zitaten, die je nach Zitierart unterschiedlich gekennzeichnet werden müssen. Deshalb erklären wir dir hier zuerst, was der Unterschied zwischen direkten und indirekten Zitaten ist. Konkrete Beispiele für die beiden Zitier-Typen findest du beim jeweiligen Zitierstil.

Direktes Zitat

Direkte Zitate sind wortwörtliche Textauszüge aus einem fremden Werk. Ein direktes Zitat musst du mit Anführungszeichen kennzeichnen. Sollte dein Zitat mehr als 40 Wörter lang sein, musst du es als Blockzitat formatieren. Je nach Zitierstil wird das Zitat um einen bestimmten Abstand eingerückt und hebt sich dadurch optisch vom Fließtext ab.

Indirektes Zitat

Indirekte Zitate sind sinngemäße Übernahmen von anderen Werken. Sprich, du verwendest nicht dieselben Wörter, sondern gibst den Inhalt in deinen eigenen Worten wieder. Diese indirekten Zitate, auch Paraphrasierungen genannt, musst du nicht mit Anführungszeichen kennzeichnen, aber du musst auf die Quelle verweisen.

Die Arten von Verweisen: Wo steht das Zitat richtig?

Prinzipiell gibt es zwei Arten von Verweisen, nämlich Kurzverweise im Text und Vollverweise im Literaturverzeichnis. Die Kurzverweise dienen dazu, die Quellen deines indirekten oder direkten Zitats anzugeben. Im Literaturverzeichnis nennst du dann alle bibliografischen Informationen für jedes Werk, das in deiner Arbeit vorkommt. Dadurch kann jeder, der deine Arbeit liest, nachvollziehen, wo du welche Quellen verwendet hast und um welches Werk es sich handelt.

Kurzverweise: Die unmittelbare Quellenangabe

Im Fließtext verwendest du sogenannte Kurzverweise, um indirekte oder direkte Zitate zu markieren. Mithilfe der Kurzverweise können deine Leser*innen nachvollziehen, woher du diesen Textteil hast, und die entsprechende Quelle im Literaturverzeichnis finden. Je nach Zitierstil sieht ein Kurzverweis anders aus. Wie Kurzverweise mit der APA-Methode, dem Harvard-Stil oder mit der deutschen Zitierweise aussehen sollen, erklären wir dir jeweils beim entsprechenden Kapitel.

Vollverweise: Quellenangaben im Literaturverzeichnis

Am Ende deiner Arbeit steht das Literaturverzeichnis, in dem alle Quellen, die du verwendet hast, nach Autor in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet sind. Die Werke werden hier mit allen bibliografischen Informationen (Autoren, Titel, Erscheinungsjahr, Verlag, Erscheinungsort; gegebenenfalls auch Herausgeber, Zeitschriften, Sammelband, URL, DOI) angegeben. In den entsprechenden Abschnitten erklären wir dir auch, wie ein Vollverweis bei der APA-Methode, dem Harvard-Stil und der deutschen Zitierweise aussehen soll.

Zitat im Zitat

Bei einem Zitat im Zitat enthält die Textstelle, die du zitierst, bereits ein Zitat. Die Textstelle zitierst du wie gewohnt mit doppelten Anführungszeichen („“) und Kurzverweis (je nach Zitierweise). Das Zitat in deinem Zitat kennzeichnest du mit einfachen Anführungszeichen (‚‘). Die Quellenangabe für das Zitat im Zitat befindet sich bereits in der Textstelle, die du angibst. Hier ist ein Beispiel zur Veranschaulichung:

„Du musst in jedem Fall sämtliche Quellen korrekt kennzeichnen, auch dann, wenn du ein ‚Sekundärzitat‘ (Kaspar, 1999) verwendest.“ (Hauser, 2001).

Sekundärzitat

Man spricht von einem Sekundärzitat, wenn du nicht die Primärquelle angibst, sondern eine Sekundärquelle, die auf die Primärquelle verweist. Als Beispiel: Du liest ein Werk von Neuer 2020, in dem sie Müller 2019 zitiert. Du möchtest die in Neuer erwähnte Idee von Müller zitieren, ohne Müllers Werk lesen zu müssen. Dann kannst du mit dem Zusatz „zitiert nach“ Müllers Inhalte in Neuers Werk angeben. Diesen Zusatz gibst du im Kurzverweis an. Das würde dann so aussehen: Müller 2019 zitiert nach Neuer 2020.

Achtung: Alle Zitierstile und akademische Institutionen empfehlen auf Sekundärzitate so weit es geht zu verzichten!

APA, Harvard & Co.: Die gängigsten Zitierweisen im Detail

Es gibt unzählige Zitierstile, die von verschiedenen Institutionen oder Universitäten herausgegeben werden. Viele Fakultäten und universitäre Zentren lehnen sich an die gängigsten Zitierstile an, haben aber teilweise kleine Änderungen oder spezielle Anforderungen. Deshalb solltest du dich immer erkundigen, welche Zitierregeln für deinen Studiengang gelten und diese beachten. Dennoch stellen wir dir hier die drei wichtigsten Zitierweisen – nämlich die APA-Methode, den Harvard-Stil und die deutsche Zitierweise – vor, damit du eine gute Vorstellung davon bekommst, wie es in etwa aussehen soll.

STUWO Tipp: Frag am besten, gleich zu Beginn deiner Recherche, die Lehrperson, die deine Arbeit betreut, welche Zitierweise du verwenden sollst.

APA-Methode

Der ursprünglich für wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Psychologie entwickelte Zitierstil der American Psychology Association (APA) ist heute in vielen Disziplinen verbreitet und eine der gängigsten Zitierweisen.

Im Fließtext verweist du mit einem Klammerausdruck nach dem Zitat auf die Quelle. Dabei ist es egal, welche Art von Quelle du verwendest. Bei indirekten Zitaten sind der Nachname des Autors und das Erscheinungsjahr ausreichend. Bei direkten Zitaten ergänzt du die Seitenzahl. Im Literaturverzeichnis musst du immer zwischen den verschiedenen Arten von Quellen unterscheiden und dementsprechend den Quellenverweis ändern.

Art der QuelleKurzverweis (indirektes Zitat)Kurzverweis (direktes Zitat)Vollverweis (Literaturverzeichnis)
Buch, Monografie(Nachname des Autors, Erscheinungsjahr)(Nachname des Autors, Erscheinungsjahr, Seitenangabe)Nachname, Vorname(n) (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel (ggf. Auflage). Verlagsort: Verlag.
Beitrag in einem Sammelband(Nachname des Autors, Erscheinungsjahr)(Nachname des Autors, Erscheinungsjahr, Seitenangabe)Nachname, Vorname(n) (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel. In: Herausgeber (Hrsg.): Titel des Sammelbandes (Seitenzahlen). Verlagsort: Verlag.
Artikel in einer Zeitschrift(Nachname des Autors, Erscheinungsjahr)(Nachname des Autors, Erscheinungsjahr, Seitenangabe)Nachname, Vorname (Erscheinungsjahr): Titel. Name der Zeitschrift, Jahrgang, Seitenangaben.

Hier sind ein paar Beispiele zur Veranschaulichung:

  • Vollverweis (Literaturverzeichnis): Voss, Rödiger 2020: Wissenschaftliches Arbeiten … leicht verständlich! (7.Aufl.). München: UVK Verlag
  • Kurzverweis (direktes Zitat im Fließtext): (Voss, 2019, S.13)
  • Kurzverweis (indirektes Zitat im Fließtext): (Voss, 2019)

Harvard Methode

Der Harvard Zitierstil, auch amerikanischer Zitierstil genannt, ist ein sehr weitverbreiteter Zitierstil. Er wird überwiegend in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie im englischsprachigen Raum verwendet.

Im Fließtext verweist du mit einem Klammerausdruck nach dem Zitat auf die Quelle. Dabei ist es egal, welche Art von Quelle du verwendest. Bei indirekten Zitaten sind der Nachname des Autors und das Erscheinungsjahr mit dem Zusatz „vgl.“ ausreichend. Bei direkten Zitaten ergänzt du die Seitenzahl. Im Literaturverzeichnis musst du immer zwischen den verschiedenen Arten von Quellen unterscheiden und dementsprechend den Quellenverweis ändern.

Art der QuelleKurzverweis (indirektes Zitat)Kurzverweis (direktes Zitat)Vollverweis (Literaturverzeichnis)
Buch, Monografie(vgl. Nachname des Autors Jahr)(Nachname des Autors Jahr: Seitenzahl)Name, Vorname (Hrsg.) (Jahr), Titel des Werkes, Auflage, Erscheinungsort.
Beitrag in einem Sammelband(vgl. Nachname des Autors Jahr)(Nachname des Autors Jahr: Seitenzahl)Name, Vorname (Jahr), “Titel des Aufsatzes”, Name des Sammelbands, Erscheinungsjahr, Auflage, Seitenanzahl.
Artikel in einer Zeitschrift(vgl. Nachname des Autors Jahr)(Nachname des Autors Jahr: Seitenzahl)Name, Vorname (Jahr), “Titel des Aufsatzes”, Name der Fachzeitschrift, Erscheinungsjahr, Auflage, Seitenanzahl.

Du kannst deinen Verweis auch direkt in den Fließtext einbauen, um den Namen des Autors als Subjekt zu verwenden: Autor (Erscheinungsjahr: Seitenzahl) sagt…

Wenn es bei einem Werk zwei Autoren gibt, verbindest du ihre Nachnamen mit einem / oder &.

(Nachname / Nachname Jahr: Seitenzahl) bzw. Nachname, Vorname / Nachname, Vorname (Jahr), Titel, Auflage, Erscheinungsort.

Gibt es mehr als zwei Autoren erwähnst du nur den ersten Autor und schreibst dann „et al“.

Hier haben wir ein kleines Beispiel:

  • Vollverweis (Literaturverzeichnis): Keiler, Stefan/Bezemek, Christoph (2014), Leg cit³ – Leitfaden für juristisches Zitieren. 3. Aufl. Wien.
  • Kurzverweis (indirektes Zitat im Fließtext): (vgl. Keiler/Bezemek 2014)
  • Kurzverweis (direktes Zitat im Fließtext): (Keiler/Bezemek 2014: S.15)

Deutsche Zitierweise

Die deutsche Zitierweise arbeitet mit Fußnoten anstatt von Klammerausdrücken im Fließtext. Das bedeutet, du fügst eine Fußnote ans Ende deines Zitats ein. Dadurch hast du im Fließtext dann eine hochgestellte Zahl, die auf die dazugehörige Fußnote verweist. Die Fußzeile sollte Schriftgröße 10 und einen Zeilenabstand von 1 haben. Die Fußnoten müssen nummeriert sein.

Art der QuelleKurzverweis (indirektes Zitat)Kurzverweis (direktes Zitat)Vollverweis (Literaturverzeichnis)
Buch, Monografie³ vgl. Nachname, V.: Titel des Werks, Erscheinungsort Erscheinungsjahr³ Nachname, V.: Titel des Werks, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, SeitenzahlNachname, V.: Titel des Werks, Erscheinungsort Erscheinungsjahr
Beitrag in einem Sammelband³ vgl. Nachname, V.: Titel des Werks, Erscheinungsort Erscheinungsjahr³ Nachname, V.: Titel des Werks. In: Nachname, V. (Hrsg.). Titel des Sammelbands (Erscheinungsort Erscheinungsjahr), SeitenzahlNachname, V.: Titel des Werks. In: Nachname, V. (Hrsg.). Titel des Sammelbands (Erscheinungsort Erscheinungsjahr), Seitenzahl
Artikel in einer Zeitschrift³ vgl. Nachname, V.: Titel des Werks, Erscheinungsort Erscheinungsjahr³ Nachname, V.: Titel des Werks. In: Zeitschrift Ausgabe (Erscheinungsjahr), SeitenzahlNachname, V.: Titel des Werks. In: Zeitschrift Ausgabe (Erscheinungsjahr), Seitenzahl

Bei den Kurzverweisen musst du die Quelle in diesem vollständigen Format nur bei der ersten Verwendung angeben. Danach kannst du eine verkürzte Version (Nachname, Jahr, Seitenzahl) verwenden. Im Literaturverzeichnis musst du nochmal alle vollständigen Quellenangaben alphabetisch ohne Seitenzahl angeben.

Hier ist ein kleines Beispiel:[1]

  • Vollverweis (Literaturverzeichnis): Oehlrich, M.: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben, Hessen 2019
  • Kurzverweis (direktes Zitat): 1 Oehlrich, M.: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben, Hessen 2019, S.41
  • Kurzverweis (indirektes Zitat): 1 vgl. Oehlrich, M.: Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben, Hessen 2019

Übersicht: Die wichtigsten Abkürzungen

Ein paar gängige Abkürzungen werden dir im Laufe deiner wissenschaftlichen Arbeiten öfter unterkommen. Hier ist eine Liste der wichtigsten Akronyme:

Abkürzungsteht fürErklärung
DOIDigital Object IdentifierDie Nummer verweist auf ein Werk (meist akademische Texte) im Internet.
ebd.ebendaWenn eine Quelle mehrmals hintereinander zitiert wird, kann nach der ersten Nennung (ebd.) verwendet werden.
et al.„und andere“ (lat: et alii)Bei mehr als zwei Autoren wird bei Kurzverweisen nur der erste Autor + et al. angegeben.
f.Folgend, auf der folgenden SeiteWenn sich ein Zitat auf zwei Seiten im Quelltext bezieht, wird dies mit der Seitenzahl und f. angegeben.
ff.auf den folgenden SeitenWenn sich ein Zitat auf mehrere Seiten im Quelltext bezieht, wird dies nach der Seitenanzahl mit ff. gekennzeichnet.
Hrsg. oder Hg.HerausgeberBei Sammelbänden werden die Herausgeber genannt und in Klammer danach mit Hrsg. oder Hg. gekennzeichnet.
s.a./o.J.sine anno/ohne JahrWenn das Erscheinungsjahr nicht bekannt ist, wird dies mit s.a./o.J. gekennzeichnet.
s.l./o.O.sine loco/ohne OrtWenn der Erscheinungsort nicht bekannt ist, wird dies mit s.l./o.O. angegeben.
[sic]„so stand es geschrieben“ (lat. sic erat scriptum)Wenn in einem direkten Zitat Rechtschreibfehler, Formatierungen oder inhaltliche Fehler vorkommen, können diese mit [sic] als „im Original so geschrieben“ gekennzeichnet werden.
vgl.vergleicheIndirekte Zitate und Paraphrasierungen werden bei der Harvard- und deutschen Zitierweise so gekennzeichnet.

Plagiat vermeiden: Was muss man beachten?

Ein Plagiat ist eine unrechtmäßige Aneignung von Gedankengut oder Ideen von anderen wissenschaftlichen Autor*innen. Wenn du also wortwörtliche oder paraphrasierte Textteile aus einem fremden Werk übernimmst, ohne diese richtig zu zitieren, begehst du Diebstahl geistigen Eigentums. Das kann verschiedene Konsequenzen mit sich bringen: Punkteabzug, eine schlechtere Note, ein „Nicht Genügend“ oder auch die Aberkennung deines akademischen Titels.

Wie kannst du Plagiate vermeiden?

  • Wenn du Ideen aus einem fremden Werk verwendest, indem du sie paraphrasierst, zusammenfasst oder gekürzt wiedergibst, kennzeichne dies als indirektes Zitat.
  • Verwende ein direktes Zitat (mitsamt Kurzverweis) für prägnante Textstellen, die du wortwörtlich aus dem Original übernimmst.
  • Liste alle deine verwendeten Quellen im Literaturverzeichnis auf!
  • Bevor du deine Arbeit einreichst, kannst du einen Plagiatscheck verwenden. Diese Software prüft, ob es Textstellen aus anderen Quellen gibt, die nicht gekennzeichnet sind.

STUWO Bonustipps

Es gibt viele kostenlose Zitierverwaltungsprogramme, die dir die ganze Zitierarbeit abnehmen. Du musst nur die Bücher oder bibliografischen Informationen ins Programm einspeisen und es spuckt dir perfekte Kurz- und Vollverweise für deinen gewünschten Zitierstil aus.

Am besten verwendest du auch die Funktion „Literaturverzeichnis erstellen“ bei Word und ähnlichen Textverarbeitungsprogrammen. Dadurch ist dein Literaturverzeichnis immer einheitlich.

Viele Universitätsbibliotheken und Online-Verlage haben meistens die Funktion „Zitat“ oder „Cite as“, wo du den gewünschten Zitierstil auswählen und dir einen passenden Vollverweis für das ausgewählte Buch für dein Literaturverzeichnis erstellen lassen kannst.

Und unser letzter Tipp: Zitiere während des Schreibens. Sobald du ein indirektes oder direktes Zitat verfasst hast, füge den richtigen Kurzverweis im Fließtext und den passenden Vollverweis im Literaturverzeichnis ein. Es wird ewig dauern und wahrscheinlich fehlerhaft sein, wenn du erst alle Zitatverweise einfügst, nachdem du deine ganze Arbeit verfasst hast.

Hoffentlich kannst du mit diesem Leitfaden selbstbewusst an deine wissenschaftliche Arbeit rangehen. Damit du deine Arbeit auch rechtzeitig fertig hast, legen wir dir noch die Pomodoro-Technik für ein perfektes Zeitmanagement ans Herz.

Viel Spaß beim Schreiben!

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