Zero Waste als Student: 8 Tipps, wie du im Alltag Müll vermeidest

Verfasst von: Christina Pichler, 25.12.2025

Unsere Welt versinkt im Müll. Fast jedes Produkt, von Lebensmitteln über Elektronikware bis hin zu Möbelstücken, ist mehrfach verpackt. Diese Verpackungen sind für den Transport zwar praktisch, aber für die Umwelt eine große Belastung. Durchschnittlich produzieren wir 1,5 kg Müll am Tag. Was für eine einzelne Person wenig wirkt, summiert sich weltweit schnell zu ganzen Müllbergen.

Doch unsere Ressourcen sind begrenzt und genau hier setzt Zero Waste an. Ein lösungsorientierter Lebensstil, der Müll reduziert, Ressourcen spart und die Umwelt schützt. In diesem Beitrag findest du Zero Waste Tipps und erfährst, wie du mit einfachen Veränderungen im Alltag umweltfreundlicher leben kannst.

Was ist Zero Waste?

Zero Waste beschreibt ein alltagsnahes und zukunftsorientiertes Konzept, bei dem Ressourcen möglichst lange im Kreislauf gehalten werden. Statt Dinge nach kurzer Nutzung wegzuwerfen, sollen Materialien repariert, wiederverwendet, weitergegeben oder recycelt werden. Ziel ist es, Produkte von Anfang bis Ende so nachhaltig zu verwenden, dass möglichst kein Müll zurückbleibt.

Begriffe wie Zero Waste, No Waste und Low Waste werden oft ähnlich verwendet. Während Zero Waste und No Waste das Ideal eines komplett abfallfreien Lebens beschreiben, ist Low Waste die pragmatische Version, bei der es vor allem darum geht, Müll spürbar zu reduzieren, ohne perfekt sein zu müssen. Besonders im stressigen Studienalltag eine realistische Herangehensweise.

Gerade für Studierende kann Zero Waste sinnvoll sein, weil es nicht nur der Umwelt hilft, sondern auch Geld und Platz spart. Natürlich gibt es Herausforderungen, etwa fehlende Zeit oder das Gefühl, alles auf einmal umstellen zu müssen. Aber die beste Lösung ist es, mit kleinen Schritten und unkomplizierten Alternativen anzufangen. Du musst nicht sofort ein Zero Waste Profi werden. 

Als Orientierung dienen die bekannten 5 R’s: Refuse, Reduce, Reuse, Recycle und Rot

Die Zero Waste Prinzipien: Die 5 R’s für deinen Alltag 

Zero Waste bedeutet, Produkte nicht sofort zu entsorgen, sondern sie weiterzuverwenden oder umzunutzen, damit gar nicht erst unnötiger Müll entsteht. Ressourcen sollen als etwas Wertvolles gesehen werden, nicht als Abfall. Die „5 R’s“ dienen dabei als einfache Entscheidungshilfe im Alltag:

  • Refuse: Kaufe oder nimm Dinge gar nicht erst an, die man nach einmaliger Nutzung wegwerfen muss (z.B. Einwegverpackungen, Plastikgeschirr, To-go-Becher, Plastiksackerl oder unnötiges Werbematerial). Vieles davon kann man bewusst vermeiden, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Frag dich: Kann ich auf diese Produkte oder Abfallquellen komplett verzichten?
  • Reduce: Verringere deinen Konsum bewusst. Gerade heute verfällt man leicht in Überkonsum, oft wegen Werbung oder impulsiver Wünsche. Bevor du etwas kaufst, überlege, ob du es wirklich brauchst. Second-Hand-Shops durchzuschauen, ist dabei oft eine gute Alternative.
  • Reuse: Nutze Dinge mehrmals und setze auf Wiederverwendbares. Du brauchst nicht immer das Neueste, vieles ist nur Marketing. Gebrauchte Produkte sind vollkommen ausreichend und schonen zusätzlich dein Budget (z. B. bei Handy, Auto, Kleidung).
  • Recycle: Hier geht es nicht nur um die klassische Haushaltsmüll-Trennung. Im Zero-Waste-Sinn ist Recycling eher der letzte Ausweg. Kannst du ein Produkt auf eine andere Art wiederverwenden oder umfunktionieren, bevor es wirklich entsorgt wird?
  • Rot: Alles, was natürlich verrottet, kann kompostiert werden und geht wieder in den natürlichen Kreislauf über.

Mit diesen Maßnahmen verlängerst du den Lebenszyklus deiner Produkte und verwertest ihre Bestandteile besser, wodurch am Ende sehr wenig bis gar kein Müll übrig bleibt. Gerade im WG- und Wohnheimleben funktioniert das gut. Ihr könnt Küchenutensilien teilen, Reparieren statt Neukaufen oder Dinge gemeinsam weiterverwenden. Und weil niemand perfekt leben kann, ist ein Low-Waste-Ansatz für die meisten realistischer. 

Zero Waste Checkliste

Zero Waste kann für Anfänger überfordernd wirken, deswegen haben wir hier eine Checkliste mit der Grundausstattung an Alltagsgegenständen, für die ersten Schritte in ein Leben ohne Müll.

  • Wiederverwendbare Lunchboxen, Aufbewahrungsbehälter, etc.
  • Wiederverwendbare Thermobecher für Kaffee und Tee
  • Trinkflasche
  • Schraubgläser, Einmachgläser, etc.
  • Obst- und Gemüsenetz
  • Einkaufstasche oder –korb
  • Stoffbeutel für Gebäck und Brot
  • Bambuszahnbürste und Naturzahnseide
  • Feste Seife, festes Shampoo, Deocreme, etc.
  • Rasierer aus Metall
  • Waschlappen und waschbare Abschminktücher
  • Spülbürste aus Holz, Naturschwamm, etc.
  • Natron, Zitrone, Essig für Putzmittel

Du musst diese Produkte nicht alle auf einmal kaufen! Zero Waste soll nachhaltig und leicht umsetzbar sein. Erweitere also deine Zero Waste Ausrüstung mit der Zeit und kaufe nur das, was du wirklich brauchst!

Zero Waste Tipps im Alltag: 8 Tipps für Studierende

Im Alltag gibt es viele einfache Möglichkeiten, Zero Waste umzusetzen. Beim Einkaufen, in der Küche, im Bad, im Haushalt oder auch im Studienalltag. Wir haben dir hier einige konkrete Tipps für deinen Alltag zusammengestellt, die auch für Anfänger leicht umzusetzen sind.

1. Zero Waste beim Einkaufen: Kostengünstig & umweltbewusst als Student

Zero Waste fängt schon beim Einkaufen an und viele Maßnahmen sind nicht nur nachhaltig, sondern auch budget-freundlich. 

  • Lose Lebensmittel bevorzugen: Kaufe Obst, Gemüse, Nüsse oder Getreide unverpackt (in vielen Bio-Läden, Bauernmärkten und sogenannten Unverpackt-Geschäften* möglich). Wenn Verpackung nötig ist, greif lieber zu Produkten in Glas- oder Papierverpackungen statt zu Einwegplastik.
  • Wiederverwendbare Taschen & Netze: Steck dir immer eine faltbare Einkaufstasche in deine Handtasche und bring dein eigenes Obst- und Gemüsenetz, um unnötige Plastiksackerl zu vermeiden.
  • Supermarkt Retterkisterl: Obst und Gemüse, das nicht mehr perfekt aussieht, aber völlig in Ordnung ist, wird bei vielen Supermärkten stark vergünstigt bzw. auch über Too Good To Go angeboten. Wenn dir eine ganze Kiste zu viel ist, teile sie einfach mit deinen STUWO-Mitbewohner*innen oder Nachbar*innen.
  • Regional & saisonal einkaufen: Das ist oft frischer, nachhaltiger und schmeckt auch besser. Für regionale Produkte eignen sich Bauernmärkte am besten. Hier findest du eine Liste mit allen Bauernmärkten in Wien!
  • Meal-Prep mitdenken: Plane deinen Einkauf und schreib dir eine Einkaufsliste, bevor du losgehst. So sparst du Zeit, Geld und verhinderst Impulskäufe und Lebensmittelverschwendung.
  • Apps & Spartipps nutzen: Mit Too Good To Go kannst du am Ende des Tages übrig gebliebene Mahlzeiten und Lebensmittel retten, oft zu super Preisen, obwohl sie kurz davor noch zum vollen Preis verkauft wurden.  Foodsharing bietet außerdem Abholorte („Fairteiler“), an denen Lebensmittel kostenlos geteilt oder weitergegeben werden. 

*STUWO Tipp: Supermärkte sind selten nachhaltig, wenn’s um Plastik geht. Wenn du Zero Waste einkaufen möchtest, kannst du in Unverpackt-Läden Lebensmittel, Hygieneprodukte und Reinigungsmittel ohne Verpackung kaufen.

Auf zerowasteaustria.at findest du eine Karte aller Shops in Österreich, sortierbar nach Standort oder Produktart. Bring einfach deine eigenen Behälter, Gläser oder Boxen mit & los geht’s mit deinem Zero-Waste-Alltag. 

2. Zero Waste in der Küche: Nachhaltige Ernährung & Müllvermeidung

Auch in der Küche und bei deiner Ernährung kannst du mit einfachen Schritten schon einiges an Müll vermeiden!

  • Im Wohnheim kochen: Wenn du schon eine Gemeinschaftsküche hast, dann nutze sie auch effizient. Koche gemeinsam mit deinen WG- oder Wohnheim-Besties und spare dabei Energie und Geld.
  • Resteverwertung: Verwerte übrig gebliebenes Gemüse zu Suppen, Eintöpfen oder Pfannengerichten verwerten, alte Semmeln zu Croûtons, reife Bananen zu Bananenbrot. Viele Reste lassen sich auch einfrieren, statt wegwerfen. Hier findest du ein paar einfache Rezepte für Studenten!
  • Mindesthaltbarkeitsdatum hinterfragen: Das MHD zeigt nur an, bis wann ein Produkt mindestens seine Qualität behält, das heißt nicht, dass es danach automatisch schlecht ist. Nutze den Sinnestest: schauen, riechen, probieren. Meist merkt man sofort, ob etwas noch essbar ist.
  • Kaffeesatz & Teereste verwerten: Ideal als natürlicher Pflanzendünger. Kaffeesatz eignet sich außerdem, um Gerüche im Kühlschrank zu neutralisieren.
  • Shared-Kitchen-Ordnung: Beschrifte Lebensmittel, teile große Packungen mit Mitbewohner*innen und nutze gemeinsame Grundlagen (Öl, Gewürze), um nicht alles doppelt und dreifach zu haben.
  • Langlebige Küchenutensilien: Schneidebretter aus Holz, Edelstahl-Strohhalme und wiederverwendbares Backpapier. Anstatt Alu- oder Frischhaltefolie Bienenwachstücher, Silikondeckel oder wiederverwendbare Glasbehälter verwenden. Das spart Müll und hält Lebensmittel sogar länger frisch als mit Alu- oder Frischhaltefolie.

3. Zero Waste im Haushalt: Praktische Alltagstipps für Küche & Cleaning

  • Putzen & Reinigen ohne Plastik: Setze auf wiederverwendbare Putztücher, Holzspülbürsten, Nachfüllflaschen und Mehrweg-Schwämme (z. B. Luffaschwämme). Das spart Verpackung und hält oft länger als herkömmliche Produkte.
  • DIY-Reinigungsmittel: Viele Putzmittel kannst du leicht selbst herstellen – mit Natron, Essig und Zitronensäure hast du echte Alleskönner für Küche und Bad. Wie genau du solche Putzmittel selber machen kannst, findest du in unserem DIY-Putzmittel Blog!
  • Mülltrennung im Wohnheim: Achte auf die richtigen Tonnen für Restmüll, Papier, Metall, Glas und Bioabfall. In einer WG solltet ihr klare Regeln machen und eure Mülleimer am besten beschriften.
  • Reparieren statt wegwerfen: Man muss nicht immer alles gleich ersetzen, vieles lässt sich noch ganz einfach reparieren. Leih dir einen Werkzeugkoffer aus (in vielen Wohnheimen gibt’s den sogar vor Ort) und probier’s selbst – wie ein kleines DIY-Projekt. Es gibt auch sogenannte Repair-Cafés, die du besuchen kannst, um kaputte Geräte, Kleidung oder Haushaltsgegenstände kostenlos bzw. günstig reparieren zu lassen.

4. Zero Waste im Studium & Alltag unterwegs: Nachhaltige Alternativen

In den stressigen Prüfungsphasen lebt man förmlich in der Bib. Trotzdem gibt es ein paar einfache Dinge, die du machen kannst, um auch unterwegs nachhaltig zu sein!

  • Digitale Materialien statt Papier: Du musst nicht immer alles ausdrucken – Skripte, Folien und Unterlagen lassen sich digital speichern oder direkt am Laptop/Tablet nutzen.
  • Digitale Notizen: Mit Apps wie Goodnotes, Notability oder OneNote hast du nicht nur alle deine Notizen schön geordnet an einem Ort, sondern du sparst auch langfristig viel Papier.
  • Snacks & Essen to go: Wenn du dir ein belegtes Weckerl oder eine belegte Semmel zum Essen kaufst, bitte den Mitarbeiter darum, dir das unverpackt zu geben. Am besten bringst du dein Essen gleich selbst in einem Mehrwegbehälter mit, das ist günstiger, gesünder und ganz ohne Abfall.
  • Getränke & Kaffee unterwegs: Morgens keine Zeit, aber ohne Kaffee geht nichts? Nimm dir einfach einen eigenen Mehrwegbecher mit! Viele Cafés geben dafür sogar Rabatt oder bieten selbst welche an. In Wien gibt es mit myCoffeeCup auch ein praktisches Pfandsystem: Becher um 1 € ausleihen, benutzen und später zurückgeben. Und statt Getränke in Einwegflaschen zu kaufen, nimm dir deine eigene Trinkflasche mit und füll sie einfach mit Leitungswasser wieder auf!
  • Wiederverwendbare Basics dabeihaben: Ein kleines Besteckset, ein wiederverwendbarer Strohhalm und eine leichte Snackdose passen in jede Tasche und reichen schon aus, um unterwegs fast komplett verpackungsfrei zu bleiben.
  • Nachhaltige Uni-Community aufbauen: Uni-Freunde braucht jeder und wenn du sie hast, kannst du mit ihnen Bücher, Skripten oder Unterlagen austauschen, um zu sparen. In Uni-Foren oder WhatsApp-Gruppen werden oft alte Skripten und Bücher günstig verkauft oder sogar verschenkt! Und wenn einige von euch mit dem Auto zur Uni fahren, dann bildet Fahrgemeinschaften!

5. Zero Waste Wohnen & Freizeit: Gemeinsam nachhaltiger leben

  • WG-Regeln festlegen: Besprecht und entscheidet gemeinsam, wie ihr Müll trennt, welche Putzmittel ihr verwendet oder wie ihr Lebensmittel teilen wollt. So könnt ihr euch gegenseitig motivieren und das Zero-Waste-Prinzip viel leichter gemeinsam umsetzen.
  • Sharing statt Kaufen: In einer WG kann man vieles einfach gemeinsam nutzen, von Werkzeug über Küchengeräte bis zu Spielen und Haushaltsgegenständen. Oft haben auch Eltern, Großeltern oder Geschwister Dinge übrig, die weitergegeben werden können. Genau dieser bunte Mix macht den WG-Charme aus.
  • Gemeinschaftsprojekte starten: Koch zusammen, probiert upcycling-Projekte aus und geht gemeinsam auf den Markt! Nachhaltiges Leben macht mehr Spaß, wenn man es teilt.
  • Nachhaltige WG-Partys: Benutzt, wenn möglich kein Einweggeschirr und keine Einweg-Deko und stattdessen einfach normale Teller, Gläser und Stoffservietten. Ihr könnt auch eine Kleidertausch-Party machen, bei der jede*r Kleidung mitbringt und tauscht – so habt ihr Spaß und reduziert gleichzeitig Modeabfall.

6. Nachhaltige Mobilität: Umweltfreundliche Fortbewegung für Studierende

  • Fahrrad, Öffis & Carsharing nutzen: Das Fahrrad ist oft die schnellste und günstigste Option im Stadtverkehr. Öffis bringen dich auch entspannt durch die Stadt, und  wenn du nicht oft ein Auto brauchst, dann ist Carsharing die perfekte Alternative.
  • Mitfahrgelegenheiten organisieren: Für längere Strecken kannst du Fahrten mit Freundinnen und Kommilitoninnen teilen. Das spart CO₂, Kosten und macht Reisen oft sogar geselliger.

7. Zero Waste im Bad: Nachhaltige Pflege ohne Plastik & ohne Stress

Im Bad sammelt sich Verpackungsmüll besonders schnell, von Shampoo und Duschgel über Zahnpasta bis zu Rasierern, dabei geht es auch anders: 

  • Feste Produkte statt Plastikflaschen: Umweltfreundlichere Alternativen wie feste Seifen, Shampoo-Bars, Zahnpastatabletten, Holzzahnbürsten oder Metallrasierer findest du in vielen Unverpackt-Läden, aber inzwischen auch in normalen Drogeriemärkten.
  • Langlebige Basics: Bambuszahnbürsten, Rasierhobel und wiederverwendbare Abschminkpads ersetzen Einwegprodukte und bestehen meist aus natürlicheren, weniger belastenden Materialien.
  • DIY-Badprodukte: Wenn du Lust auf ein kleines Projekt hast, kannst du Produkte wie Deo-Creme, Zahnpasta oder Peelings leicht selbst herstellen, so weißt du auch genau, was drin ist. Die Rezepte dafür findest du in unserem DIY-Blog mit den besten DIYs für Studenten!
  • Feste Produkte für unterwegs: Shampoo-Bars und feste Seifen sind nicht nur plastikfrei, sondern auch superpraktisch für die Uni-Tasche oder fürs Reisen, weil sie leicht sind und nicht auslaufen können.

8. Upcycling & DIY-Projekte: Kreative Ideen, um Abfall zu reduzieren und Geld zu sparen

Zero Waste muss nicht anstrengend oder mühsam sein. Im Gegenteil: Viele nachhaltige Schritte machen richtig Spaß, wenn man sie als kreative DIY-Projekte sieht.

  • Möbel Kleidung upcyceln: Ihr könnt z.B. alte Regale oder Kästen abschleifen und mit etwas Farbe komplett verwandeln. Eine kaputte Jeans lässt sich super in Shorts oder in eine Tragetasche umnähen, und T-Shirts kannst du in Putzlappen oder Stoffbeutel verwandeln. Aus „alt“ wird im Handumdrehen etwas Neues.
  • Deko & Ordnungshelfer selbst machen: Leere Gläser zu Stiftehaltern oder Vasen umfunktionieren, Schuhkartons als Schreibtisch-Organizer nutzen oder aus alten Weinflaschen hübsche Kerzenhalter basteln. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Herausforderungen & Lösungen: Zero Waste im Studium

Zero Waste im Studium klingt manchmal schwieriger, als es ist. Zwischen Vorlesungen, Prüfungsstress, kleinem Budget und wenig Platz im Wohnheim kann Nachhaltigkeit schnell zur Herausforderung werden. Doch es braucht keine Perfektion, ein Low-Waste-Ansatz reicht völlig aus. Kleine Routinen im Alltag, wie Mehrwegprodukte dabeihaben, bewusster einkaufen oder Dinge in der WG teilen, machen langfristig einen großen Unterschied. Wichtig ist vor allem, dranzubleiben und sich nicht entmutigen zu lassen: Jeder Schritt zählt.

Der Zero-Waste-Alltag bedeutet für Studierende, dass Nachhaltigkeit weder teuer noch kompliziert sein muss. Mit etwas Planung, Kreativität und gegenseitiger Motivation lässt sich Müll im Studium deutlich reduzieren und gleichzeitig Geld sparen, Zeit gewinnen und bewusster leben. Zero-Waste ist kein Alles-oder-Nichts-Konzept, sondern ein Weg, im eigenen Tempo nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Hier findest du noch weitere wichtige Tipps, wie du als Student sparen kannst und wie du das alleine Wohnen gut meisterst.

FAQ: Wir beantworten deine Fragen rund um Zero Waste

Refuse, Reduce, Reuse, Recycle und Rot – also ablehnen, reduzieren, wiederverwenden, weiterverwerten und kompostieren.

Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf halten, Abfall vermeiden, nachhaltig konsumieren und Produkte reparieren oder weiterverwenden, statt sie wegzuwerfen.

Lose Lebensmittel kaufen, Mehrwegprodukte nutzen, Essen planen, DIY- oder Nachfüllprodukte verwenden, Secondhand shoppen und Dinge teilen statt neu kaufen.

Mit kleinen Schritten starten: eigene Trinkflasche, Stofftasche und Lunchbox nutzen, digitale Notizen statt Papier, Verpackungen vermeiden und Reste verwerten.

Mehrwegflaschen, Coffee-to-go-Becher, Bienenwachstücher, wiederverwendbare Obstnetze, Shampoo-Bars, Holzzahnbürsten, Rasierhobel und langlebige Aufbewahrungsbehälter.

Bewusst einkaufen, Meal-Prep nutzen, Sharing in der WG, Unverpackt-Läden ausprobieren, Fahrrad & Öffis nutzen und digitale Lernmaterialien verwenden.

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