Reisen mit Haustier: Die besten Tipps für einen entspannten Urlaub mit Hund

Verfasst von: Hannes Wagner, 08.07.2021

Den Hund zuhause, bei Freunden oder Familie lassen und ohne ihn in den Urlaub fahren? Für viele HundebesitzerInnen absolut keine Option, denn die vierbeinigen Freunde sind ein wichtiger Teil der Familie und auch sie haben sich einen Urlaub verdient.

Mit einem Tier in den Urlaub zu fahren bringt aber auch einige Hindernisse mit sich über die man sich, am besten im Vorhinein, bewusst sein sollte. Lange oder auch heiße Transportwege gestalten sich oft schwierig und nicht jeder Urlaubsort und jede Unterkunft nimmt Tiere mit offenen Armen in Empfang. Um deinen Urlaub trotz allem entspannend und vor allem erholsam für dich und dein Haustier zu gestalten, haben wir hier die besten Tipps für einen Urlaub mit Hund!

Wohin verreist man am besten mit Hund? Wo kann man günstig mit Hunden Urlaub machen? Was muss man bei einer Reise mit einem Tier beachten? Das alles klären wir jetzt!

Wähle ein tier-freundliches Reiseziel

Die erste Frage der man sich vor jedem Urlaub stellt: Wohin soll die Reise gehen? Willst du lieber am Strand die Füße hochlegen oder mit strammen Wadln auf den Berg? Im Hotel schlafen oder doch lieber im eigenen Apartment?
Neben deinen persönlichen Vorlieben musst du als HundebesitzerIn auch Rücksicht auf deinen vierbeinigen Freund nehmen. Du weißt wahrscheinlich selbst am besten wie gerne dein Hund verreist und welche Fahrstrecken du ihm zutrauen kannst. Falls ihr gemeinsam noch keine größeren Ausflüge unternommen habt, empfiehlt es sich vor einem Urlaub einen kleinen Wochenend–Testausflug zu unternehmen, um zu sehen wie dein Hund auf ein fremdes Umfeld und längere Fahrten reagiert!

Urlaub in einer Ferienwohnung

Sobald das Reiseziel steht, beginnt die Suche nach der perfekten Unterkunft. Doch nicht alle Hotels freuen sich über tierische Gäste. Oft kommt es vor, dass es trotz sogenannten Hundezimmern hundefreie Zonen gibt, deshalb ist es am besten du fragst vor deinem Urlaub ganz genau nach.

Eine tolle Alternative zu einem Hotel ist eine Ferienwohnung, denn dort hast du mit deinem Hund alle Freiheiten, die du auch zuhause hast und musst dich nicht um allfällige Hundeverbote in Speise- oder Gemeinschafts-Sälen kümmern. Denke auch daran, dass du bei einer Buchung deinen Hund immer angeben musst, in einigen Fällen gibt es auch einen kleinen Aufpreis für deinen vierbeinigen Begleiter.

Nutze die Nebensaison


In der Nebensaison zu verreisen ist nicht nur billiger als zu Hauptreisezeiten, sondern auch stressfreier, wenn du einen Hund als Begleiter hast. Erstens ist insgesamt weniger los, es gibt weniger Aufregung und Ablenkung und du und dein Hund könnt euch besser entspannen. Zweitens ist es in Nebensaisonen noch nicht oder nicht mehr so heiß wie im Hochsommer und du musst dir keine Sorgen darum machen, dass sich dein Hund die Pfoten am glühend heißen Strand verbrennt.

Eine generelle Empfehlung: Nutze den Frühling und den Herbst für den Urlaub mit deinem Hund!

Abenteuer– statt Faulenzerurlaub


Gassi musst du sowieso gehen, wieso also nicht gleich eine Wanderung oder überhaupt einen Aktivurlaub planen? Viele HundebesitzerIn bevorzugen den Weg abseits des Massentourismus, weil man sich so freier und vor allem stressfreier durch den Urlaub bewegen kann.

Plane extra viel Zeit für An- und Abreise ein

Das perfekte Reiseziel wurde gefunden, die Unterkunft ist gebucht und dein Hund und du seid endlich bereit für euren lang ersehnten Urlaub. Bei der Anreise, egal ob mit Auto, Bahn oder vielleicht sogar mit dem Flugzeug heißt es aber erstmal Geduld bewahren. Versuche direkt vor der Abreise nochmal Gassi zu gehen und plane unbedingt ein paar Pausen ein!

Für viele Hunde ist eine Reise zudem angenehmer, wenn sie diese nicht im Kofferraum, sondern in der Nähe einer vertrauten Person verbringen können, so kannst du deinen Hund gegebenenfalls beruhigen oder ihm in nervösen Phasen gut zureden. In eine gute Transportbox zu investieren lohnt sich ebenfalls. Denke dabei am besten an deine konkreten Bedürfnisse: Ihr fahrt oft mit den öffentlichen Verkehrsmitteln? Dann ist eine leichte und zusammenklappbare Box perfekt für euch. Lange Strecken mit dem Auto sind typisch für euch? Dann empfehlen wir dir eine große Transportbox, die man gut fixieren und auch verdunkeln kann. Denke auch daran, dass dein Hund, genauso wie du, kulinarisch versorgt bleiben muss. Leckerlis gehören sowieso immer ins Handgepäck und an heißen Tagen solltest du auch unbedingt genügend Wasser parat haben.

Beachte Einreisebestimmungen


Innerhalb der EU kannst du mit einem gültigen EU Heimtierausweis problemlos reisen. Für einige Nicht–EU-Staaten gibt es strengere Einreiseregeln sowie verpflichtende Impfungen. Am besten du informierst dich auch hier genau vor deiner Abreise, um böse Überraschungen zu vermeiden. Die Botschaft deines Urlaubslandes kann dir bei allen Fragen Auskunft geben, ansonsten kannst du dich auch in Reisebüros erkundigen.

Nimm genug Futter mit


Der Bauer isst nichts was er nicht kennt und dein Hund tut das ebenso wenig? In diesem Fall empfiehlt es sich ausreichend Futter mit in den Urlaub zu nehmen. Auch wenn du in ein anderes Land fährst, unterscheiden sich Tiernahrungen oft stark zu dem, was dein Hund gewohnt ist. Um Magenverstimmungen und ähnliches zu vermeiden, empfehlen wir dir ganz einfach das Lieblingsessen deines Hundes mitzunehmen und das in ausreichender Menge – Urlaub bedeutet ja auch immer schlemmen! ☺

Frag nach

Sobald du in einem anderen Land bist, sind Bräuche, Kulturen und Gewohnheiten oft anders. Erkundige dich was erlaubt ist und was nicht. Den Hund frei laufen – oder baden lassen zum Beispiel. In vielen Urlaubsorten gibt es gekennzeichnete Hundestrände an denen dein Hund sich die wohlverdiente Abkühlung holen kann.

Wir hoffen unsere Tipps können dir weiterhelfen und dir die nächste Reise mit deinem vierbeinigen Freund erleichtern!

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Gerne helfen wir dir weiter!